Eine deutliche Mehrheit hat sich für Friedrich Merz als neuen CDU-Vorsitzenden entschieden. Auch viele t-online-Leser finden das Ergebnis erfreulich.
Rund 95 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen beim digitalen Parteitag der CDU auf Friedrich Merz. Damit ist klar: Er wird die Christlich Demokratische Union zukünftig anführen. Ein Großteil der uns zugegangenen Lesermeinungen ist mit der Wahl zufrieden. Manche hätten sich aber einen anderen Vorsitzenden gewünscht.
„Er ist intelligent, erfahren, kompetent, sympathisch und ehrlich“
t-online-Leserin Maria Bachmann stimmt das Abstimmungsergebnis freudig: “Ich war für Friedrich Merz. Er ist sehr intelligent, erfahren und kompetent, außerdem sympathisch und für einen Politiker sehr ehrlich”, schreibt sie.
„Dem Industriestaat Deutschland kann nichts Besseres geschehen“
t-online-Leser Hans-Peter Kessel findet lobende Worte für den künftigen Vorsitzenden seiner Partei: “Friedrich Merz ist zur Zeit der einzig kompetente CDU-Politiker, der die CDU wieder auf den Kurs bringen kann. Dem Industriestaat Deutschland kann nichts Besseres geschehen.”
“Es kam nur Friedrich Merz infrage”
Auch t-online-Leser Manfred Weiler ist von dem 66-Jährigen angetan: „Es kam nur Friedrich Merz in Frage. Erfahrungen, Durchsetzungsvermögen, Wirtschaftskenntnisse, soziales Verständnis und ein gutes Erscheinungsbild sind für diese Aufgabe unerlässlich.
“Es hätte sicher fähigere CDU-Mitglieder gegeben”
“Wollte man die Führung nicht verjüngen?”, fragt t-online-Leser Wilfried Warnke. Dass Friedrich Merz die Partei nun führt, ist nicht in seinem Sinne. “Irgendwie ist diese Partei nicht mehr zu verstehen. Es ist schlimm für die Partei und unser Land, wenn der älteste Bewerber Vorsitzender ist. Es hätte sicher fähigere CDU-Mitglieder gegeben.”
„Es ist eine konservative Ausrichtung der CDU erforderlich“
t-online-Leser Artur Wohlfart schreibt: “Deutschland versinkt in Bürokratie, Sozialstaat, Bevormundung der Bevölkerung, Sanktionsaußenpolitik und so weiter. Deutschland muss sich von allendem befreien. Dabei bringt es nichts, sich auf die jungen Wähler zu konzentrieren. ihre noch ändern. Die CDU muss sich darauf konzentrieren , auch die Wähler in Ostdeutschland zu gewinnen. Deshalb hält Artur Wohlfart Friedrich Merz für geeignet, das Amt des Vorsitzenden auszuführen.
“Ihm traue ich zu, wirklich für Veränderungen zu sorgen”
t-online-Leser Friedrich Grewe glaubt, Merz ist “da mal ordentlich durchfegen”. Das muss einmal sein, findet er. “Ihm traue ich zu, dort wirklich für Veränderungen zu sorgen. Selbst meine 20-jährige Tochter ist für Merz – und sie ist weiß Gott keine CDU-Anhängerin.”
“Herr Röttgen hätte jetzt seine Chance bekommen sollen”
“Meiner Meinung nach hätte jetzt Herr Röttgen seine Chance bekommen sollen zu beweisen, dass er eine große Partei mit einer Zukunftsperspektive führen kann, die diese Bezeichnung auch verdient”, meint dagegen t-online-Leser Jürgen Noack.
Er führt aus: „Norbert Röttgen bringt mit seiner ganzen Einstellung Modernität, aber mit seiner klaren, christliberalen Haltung auch die notwendige Expertise für ein solches Amt mit. , ernsthafter und glaubwürdiger Vorsitzender gewesen – auch für jüngere Menschen, die sich überlegen, die CDU zu wählen.”
„Der CDU tut ein Vorsitzender gut, der außerhalb der Politik erfolgreich war“
Anders sieht das aus t-online-Leser Hans-Jürgen Beugel: “Friedrich Merz hat nach dem Ausscheiden aus der Politik und dem Bundestag sehr erfolgreich in der Wirtschaft Fuß gefasst. Der CDU tut ein Vorsitzender gut, der außerhalb der Politik erfolgreich war und einen Blick von ‘außen’ auf den Politikbetrieb geworfen hat. Sich doch die Lebensläufe vieler Spitzenpolitiker an, die noch nie in der freien Wirtschaft tätig waren.
“Norbert Röttgen vertritt seine Meinung auch gegen Widerstände”
t-online-Leserin Gabriele Kukla ist enttäuscht, dass nicht Norbert Röttgen Parteivorsitzender ist: „Schon lange bevor die CDU in ‚Schlamassel‘ geriet, brillantierte Norbert Röttgen in Kommentaren, Interviews und Gesprächsrunden mit einer globalen Sichtweise Rolle Russlands und Chinas in der Welt und unterbreitete konkrete Vorschläge für künftiges politisches Handeln. Norbert Röttgen hat eine sachkompetente, begründete Meinung – die vertritt er auch gegen Widerstände”, konstatiert sie.
“Solche Leute braucht die CDU jetzt”
“Für mich war Friedrich Merz der einzig infrage kommende für den CDU-Vorsitz. Ich halte ihn für äußerst integer und ausgesprochen kompetent. Etwa zur Reform der Steuerpolitik. Solche Leute – und nicht nur die Jung-CDU’ler ohne Lebenserfahrung respektive Wissenskompetenz – braucht die CDU jetzt”, also die Lesermeinung von t-online-Leser Christoph Ludwig.