Thu. Dec 8th, 2022

Zur Vermeidung von Pannen beim Impfen hat die Region Hannover einen Expertenrat ins Leben gerufen. Die drei Experten sollten die Corona-Impfkampagne begutachten und prozessbegleitend unterstützen, angekündigte Regionspräsident Steffen Krach am Montag an. „Wir haben uns nach den jüngsten Vorkommnissen verfasst und überlegt, wie die Impfkampagne in Zukunft noch besser präventiv gegen Fehler geschützt werden könnte“, sagte der SPD-Politiker. “Alle internen und externen Abläufe und deren Schnittstellen werden noch mal auf Fehler-Anfälligkeiten überprüft.”

Anfang Januar war es zu einer Impf-Panne im Corona-Impfzentrum am Zoo in Hannover gekommen. Nach Regionsangaben 21 Jungen und Mädchen eine für Erwachsene vorgesehene höhere Impfstoff-Dosis. Außerdem verursacht gut 3000 Menschen an mehreren Impf-Standorten der Region bereits zu lange gelagerten Moderna-Impfstoff. Es handelte sich um eine bestimmte Gebühr, die zwischen dem 2. und 11. Januar gespritzt wurde. Es bestehe kein Gesundheitsrisiko, betonte die Behörde.

Ziel sei, die Prozesse in den Impfteams zu überprüfen, um aus Erfahrungen zu lernen, sagte Krach. Der Expertenrat setzt sich zusammen aus der Koordinatorin des Impfmanagements am Klinikum Region Hannover, Petra Rambow-Bertram, dem Leiter der Technischen Einsatzleitung der Region Hannover, Alfred Blume, und dem leitenden Impfarzt des Impfteams der Region, Matthias Vonnemann.

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