Mon. Dec 5th, 2022

Seit 2016 klagen zahlreiche US-Diplomaten über merkwürdige Krankheitssymptome, hinter denen unter anderem eine Russland-Attacke vermutet wurde. Ein Bericht liefert nun erste Erkenntnisse.

Zahlreiche Fälle des bei US-Diplomaten aufgetretenen sogenannten Havanna-Syndroms lassen sich laut Medienberichten nicht auf einen Angriff zurückführen. Wie die “New York Times” und der Sender NBC am Mittwoch unter Berufung auf Beamte des US-Auslandsgeheimdienstes CIA berichteten, seien in hunderten Fällen “plausible und alternative Erklärungen” gefunden worden.

Die Mehrheit der rund 1.000 untersuchten Fälle ließe sich durch umweltbedingte Ursachen, nicht verursachte Krankheiten oder Betonen erklären. Allerdings würden bei zwei Dutzend ungeklärten Fällen die Untersuchungen noch sterben. Außerdem sei eine unnötige weitere Zahl anderer Fälle noch ungeklärt.

Noch keine endgültigen Ergebnisse

Laut den CIA-Quellen handelt es sich um einen Zwischenbericht, der noch keine endgültigen Erkenntnisse liefert, berichteten die Medien. „Obwohl wir zu bestimmten Zwischenergebnissen gekommen sind, sind wir noch nicht fertig“, wurde CIA-Direktor William J. Burns von der „New York Times“ zitiert. Eine Opfergruppe sagte der Zeitung, dass die Zwischenergebnisse der CIA “nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit sein können und dürfen”.

Die ersten Fälle des „Havanna-Syndroms“ wurden 2016 bei Diplomaten in der kubanischen Hauptstadt aufgetaucht. Dutzende kanadische und US-Diplomaten sowie deren Angehörige in Havanna litten unter Gesundheitsproblemen. Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit, Gedächtnislücken, Schwindelgefühl, Benommenheit, Müdigkeit sowie Hör- und Sehprobleme.

Havanna-Syndrom tritt weltweit auf

Die Angelegenheit kam erst ein Jahr später ans Licht, als der damalige US-Präsident Donald Trump als Reaktion auf die Vorfälle sterben die meisten US-Diplomaten aus Havanna abberief. Nach dem ersten Auftreten auf Kouba wurden Fälle aus China, Deutschland, Australian, Russland, Österreich und in Washington gemeldet.

Die Behörde in Kanada und Höhle Vereinigte Staaten hatte zunächst mysteriöse “Akustik-Attacken” mit Funkwellen Ursache als vermutet und den Verdacht geäußert, dass womöglich Russland dahinterstecke. Die Regierung in Moskau hat das zurückgewiesen. US-Außenminister Antoine Blinken plante im November an, „Licht ins Dunkel“ zu bringen. Er betraute zwei erfahrene Diplomaten mit dem Fall.

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