Mon. Dec 5th, 2022

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält eine Priorisierung bei der Kontaktverfolgung zur Entlastung der kommunalen Gesundheitsämter für erforderlich. „Wenn Sie bedenken, dass täglich inzwischen über 15.000 Fälle hinzukommen, zeigt das die enorme Belastung. ) zum Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen und die damit verbundene Arbeit für die Ämter.

Ihm hätte die Landräte bereits gesagt, bei der normalen Bevölkerung sei ein Gros der Kontaktpersonen geboostert und falle damit ohnehin nicht unter die Quarantäneregelung. „Ich werde mich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass hier möglichst ein einheitliches Vorgehen der Bundesländer verabredet wird“, erklärte Laumann das weitere Vorgehen.

Zusätzlich sei den Kommunen die Möglichkeit gegeben worden, in den Gesundheitsämtern die Zahl der Aushilfskräfte noch einmal kräftig aufzustocken. “Wir hatten ja vom Land 800 Stellen verwaltet, das haben wir auf insgesamt 2400 Stellen angehoben.” Hinzu kommt die Amtshilfe der Bundeswehr. „Ein Landrat hat es aber in einer Telefonschalte jüngst so formuliert: „Ihr könnt mir ja ruhig mehr Personal schicken, aber ich weiß gar nicht mehr, wo ich die noch unterbringen soll“, schilderte der Minister die Situation.

Laumann begrüßte die Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), angesichts knapper werdender PCR-Tests Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen bei der Laborauswertung bevorzugt. Er wiederholte im Gesundheitsausschuss des Landtags gemachte Angaben, wonach die Kapazität der Labore in NRW bei bis zu rund 900.000 pro Woche liegen und es vergangen in der Woche 626.000 PCR-Tests gegeben habe. “Allerdings geraten die Labore derzeit auch an ihre Personalgrenzen.” Darum sei man „schon hart an der Grenze“, sagte Laumann der „RP“. “Deshalb ist es auch richtig, dass der Bund die Testverordnung angepasst hat und Priorisierungen vornimmt.”

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