Tue. Dec 6th, 2022

Hohe Infektionsrate, geringe Impfquote, soziale Isolation, psychische Probleme: Kinder und Jugendliche leiden besonders unter der Corona-Pandemie. Experten fordern nun in einer Stellungnahme für den Expertenrat der Bundesregierung, Maßnahmen des Infektionsschutzes und des Kinderschutzes gemeinsam zu beachten. Aktuelle Zahlen zeigen eine Verdopplung der behandlungsbedürftigen psychischen Probleme bei Kindern und Jugendlichen, sagte der Kinder- und Jugendpsychologe Prof. Julian Schmitz von der Universität Leipzig. Gleichzeitig gebe es unhaltbar lange Wartezeiten für Beratungs- und Therapieangebote.

Die Experten sprechen sich in ihrer Stellungnahme für einen besseren Infektionsschutz von Kindern und Jugendlichen aus, unter anderem durch effizientes Impfen. Außerdem fordern sie niedrigschwellige, an soziale Kriterien orientierte, Notbetreuungskonzepte, eine Verstärkung der Jugendhilfemaßnahmen, mehr psychosoziale Angebote mit schulischer Anbindung, sowie ein Umdenken beim Thema Schule.

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