Sat. Nov 26th, 2022

Harsche Kritik an der Bundeswehrführung kommt von der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses. Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert mehr Klarheit von den Offizieren.

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, fordert mehr Offenheit von den Bundeswehrgenerälen im Verteidigungsministerium. „Ich persönlich wünsche mir von der Generalität im Ministerium insgesamt deutlich mehr klar und weniger Geschwürbel“, sagte die FDP-Politikerin der „Welt“ (Montag).

Die Generäle legt sich gegenüber dem Parlament ungern fest, kritisierte sie. “Im Feld geben geforderte Führerbefehle, knapp und verständlich. Im Umgang mit der Politik gibt es die Unart, sich 23 Notausgänge offen zu halten oder der Hausleitung nach dem Mund zu reden.” Das sei ziemlich unerträglich.

“Wir brauchen ausdrücklich Rat”

„Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee“, betonte Strack-Zimmermann. „Wir Parlamentarier brauchen neben der politischen Einschätzung des Ministeriums auch einen eindeutigen Rat, um uns eine Meinung bilden zu können.“ Sie warten unter Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) eine neue Kultur der Offenheit, “mehr Tacheles in der praktischen Beratung – und eben weniger Herumgeeiere, geprägt von der Angst: Wen könnte ich mit meinen Ausführungen jetzt verärgern, und was bedeutet das für meine Karriere? “

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