Tue. Dec 6th, 2022

Die Lage an der ukrainischen Grenze spitzt sich zu. Eine Invasion Russlands hält der türkische Präsident Erdoğan aber für unrealistisch. Um Krieg zu vermeiden, möchte er auch mit Putin reden.

der türkisch Präsident Recep Tayyip Erdoğan hält eine russische Invasion daran sterben Ukraine trotz des sich zuspitzenden Konflikts für “nicht realistisch”. Man kann Dinge nicht zum Laufen bringen, in dem man Boden besetze und einnehme, sagte Erdoğan der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu fest am Dienstag. “Wir müssen den Krieg in der Geschichte der Politik loswerden.” Er wolle das Thema auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin besprechen.

Steckt hinter dem Ukraine-Konflikt? Seit der Unabhängigkeitserklärung im Dezember 1991 steht die Ukraine vor den größten Herausforderungen ihrer jüngeren Geschichte. Nach der Maidan-Revolution 2013/14 gegen den russlandfreundlichen Präsidenten Janukowitsch kam es zu einem russischen Einmarsch und einer Teilbesetzung der Ost-Ukraine. Seither flammt der Konflikt zwischen pro-russischen Zu trennen und der ukrainischen Armee immer wieder auf. Seit dem Frühjahr 2021 kommt es zu einer massiven Aufrüstung russischer Truppen entlang der ukrainischen Grenze: Rund 100.000 Soldaten sollen inzwischen dort stationiert sein. Der Westen befürchtet erneut eine Invasion des Kremls.

Versterben Vereinigte Staaten und die Nato beklagt seit Monaten einen massiven Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze. Sie befürchten, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland planen könnte.

Das Nato-Mitglied Truthahn unterhält gute Beziehungen zu beiden Ländern. Ankara hat in der Vergangenheit immer wieder die russische Annexion zuletzt Krim 2014 verurteilt und pocht auf die Achtung der Souveränität der Ukraine.

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